Aktionsfeld

Umweltschutz, natürliche Ressourcen und Energie

Die Schweiz nutzt die Chancen der Digitalisierung, indem sie gute Rahmenbedingungen für eine gesteigerte Ressourceneffizienz sowie eine verbesserte Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit des Energieversorgungssystems setzt. Die Produktion und der Konsum von elektrischen und elektronischen Produkten und Dienstleistungen wachsen stetig. Es ist notwendig, die ökologischen und sozialen Auswirkungen mit geeigneten Massnahmen auf das gesellschaftlich gewünschte Mass zu begrenzen. Die IKT-Ressourceneffizienz ist deshalb verstärkt zu optimieren. Die IKT müssen aber vor allem auch gezielt dabei helfen, den Ressourcenverbrauch in anderen Bereichen zu senken.
Die Schweiz trifft konsequent Massnahmen zur Steigerung der IKT-Ressourcen- und Prozesseffizienz, um die negativen Auswirkungen auf das Klima und die Umwelt zu reduzieren. Dazu gehören der gezielte Einsatz der IKT, der Aufbau von berufsspezifischem Know-how, neue Finanzierungsformen sowie Anpassungen im öffentliche Beschaffungswesen. Digitale Produkte und Dienstleistungen werden im Hinblick auf technische Herausforderungen, gesundheitliche Aspekte und ressourcenschonende Anliegen sowie den Energieverbrauch nachhaltig konzipiert und kosteneffizient produziert. Bei langfristigen Investitionen wird eine Betrachtung über den gesamten Lebenszyklus angestrebt, damit Investition, Umweltbelastung und Effizienz in einem ausgewogenen Verhältnis stehen.
Energieversorgung und Energiewirtschaft werden durch den IKT-Einsatz intelligenter, flexibler, effizienter und nachhaltiger. Die Technologien werden genutzt, um die wachsende Komplexität zu bewältigen, die sich aus dem Übergang zur vermehrten Nutzung erneuerbarer Energiequellen ergibt. Die Digitalisierung ermöglicht dabei Kosteneinsparungen, z. B. über höhere Automatisierungsgrade. Die Effizienz des Gesamtenergiesystems wird durch neue Instrumente, Geschäftsmodelle und Transparenz kontinuierlich verbessert. Automatisierte Prozesse sind in der Energiewirtschaft etabliert. Eine hohe Verfügbarkeit und Qualität von Daten sowie der erleichterte Zugang zu Informationen erlauben neue Mehrwertdienste. Die Möglichkeiten der Digitalisierung zur Erhöhung der Flexibilität, d. h. aktive Steuerung von Produktion, dezentrale Speicherung und Verbrauch, werden genutzt und von den Akteuren und Infrastrukturen (Strom, Gas, Wärme) koordiniert, um einen stabilen, sicheren und effizienten Betrieb zu gewährleisten.

Beitrag des Aktionsfelds zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung der UNO


Ziele [ 4 ]
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Der Ressourcenverbrauch der Digitalisierung ist optimiert

Die Einwohnerinnen und Einwohner der Schweiz werden über die Chancen und Risiken der Digitalisierung für den Ressourcenverbrauch informiert. Die Lebensdauer von digitalisierten Produkten soll verlängert und nicht absichtlich verkürzt werden. An eine m...

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3 Massnahmen
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Das Energieversorgungssystem ist intelligent, sicher und zuverlässig

Die Energieproduktion und der Energieverbrauch werden zunehmend steuerbar und durch den Einsatz von digitalen Werkzeugen intelligent und flexibel. Die Energiewirtschaft soll auf Basis digitaler Werkzeuge in der Lage sein, den Gebäudesektor, den Mobilitä...

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6 Massnahmen
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Die Nutzung von Ressourcen und Energie ist effizienter und nachhaltiger

Durch den Einsatz von digitalen Plattformen, die Verwendung von Daten und den Einsatz von künstlicher Intelligenz kann der Ressourcenverbrauch eingeschränkt und die Energie effizienter genutzt werden. Voraussetzung dafür sind Dateninfrastrukturen im En...

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2 Massnahmen
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Die Grundlagen zur Berechnung von Ökobilanzen sind verbessert

Die Digitalisierung ermöglicht neue Möglichkeiten im Bereich Klima- und Umweltschutz. Damit digitale Technologien gezielter und verstärkt dazu genutzt werden können, den Energie- und Materialverbrauch in allen Lebens- und Arbeitsbereichen zu senken, s...

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0 Massnahmen