Die Schweiz prägt die internationale Diskussion über die Zukunft des digitalen Raums und dessen Gouvernanz mit

Die Schweiz schärft ihr Profil im Bereich der Digitalaussenpolitik weiter und stärkt ihre Rolle in der Ausgestaltung der globalen digitalen Gouvernanz. Sie setzt sich dabei für den Einbezug aller betroffenen Akteure ein und trägt dazu bei, neue Lösungsansätze zu finden. Auf globaler Ebene verfolgt die Schweiz das Ziel eines offenen und sicheren digitalen Raums, der sich auf das Völkerrecht stützt und in dem die Menschen und ihre Bedürfnisse im Zentrum stehen. Rechtsstaatlichkeit und universelle Menschenrechte wie die Informations- und Meinungsfreiheit und der Schutz der Privatsphäre müssen auch online gewährleistet sein. Freiheitsrechte wie die Pressefreiheit gilt es zu verteidigen. Als Brückenbauerin will die Schweiz zur Umsetzung der Empfehlungen des hochrangigen Panels von UNO-Generalsekretär Guterres zur digitalen Kooperation beitragen, indem sie mithilft, neue Gouvernanzmodelle zu entwickeln. Das internationale Genf wird durch eine stärkere Vernetzung der Akteure, interdisziplinäre Zusammenarbeit und verstärkten Einbezug von Entwicklungsländern weiter als globales Zentrum für die Digitalpolitik gefördert. Existierende Foren werden gestärkt und die Vernetzung in Genf ansässiger internationaler Organisationen, NGO und Think Tanks wird vorangetrieben, um deren Potenzial besser auszuschöpfen. Von der Schweiz unterstützte Initiativen wie die «Geneva Internet Platform» oder die Stiftung «Geneva Science and Diplomacy Anticipator» werden weiter genutzt und ausgebaut.